23 November 2017

OT Logistics über die Binnenschifffahrt auf dem Kongress 590

Vom 16.-17. November 2017 fand in Jasionka bei Rzeszów bereits das zweite Mal das Kongress 590 statt. OT Logistics beteiligte sich aktiv an der Diskussion über die Binnenschifffahrt „Flussfahrten: wann und wohin - neue Impulsgeber für die Entwicklung der Binnenschiffsfahrt“.

Die Diskussion wurde geleitet von Grzegorz Witkowski, dem Staatssekretär im Ministerium für See- und Binnenschifffahrt. Er faßte die  zweijährigen Aktivitäten des Ministeriums zusammen und wies auf die guten Leistungen der Hafenbehörden, die die Wiederherstellung der Schiffbarkeit der Weichsel und Oder anstreben, auf. Teilnehmer der Debatte waren: Andrzej Klimek, der stellv. Vorstand der OT Logistics SA, Łukasz Greinke, der Vorstandsvorsitzende der Seehafenverwaltung Gdańsk, Paweł Mortas, der Vorstandsvorsitzende der Gruppe Azoty Kedzierzyn-Koźle, Dr. Dorota Dybkowska-Stefek von der Seehafenverwaltung Szczecin-Świnoujscie, Dr. Bogusz Wiśnicki von der Marineakademie Szczecin und Zbigniew Antonowicz, der Präsident des Vereins „Odrą w Świat” („Die Oder:das Fenster zur Welt“).

Andrzej Klimek wies darauf hin, dass die Kapitalgruppe OT Logistics regelmäßige Kohlentransporte von Gliwice zur Kraft-Wärme-Kopplung Wrocław wiederaufgenommen hat und dass das Unternehmen das Frachtvolumen in Bezug auf diese Ladung sukzessive erhöht.  Darüber hinaus wurde ein Probetransport von  Kedzierzyn-Kozle nach Szczecin ausgeführt.  „Die Oder muss über die ganze Länge bis zu den Häfen von Szczecin, Świnoujście schiffbar und für die Wasserstraßen in Deutschland offen werden.  Wir hoffen, dass die Schleuse Malczyce für die Schiffsfahrt im nächsten Jahr in Betrieb genommen wird, das dies die Regelmäßigkeit und Häufigkeit des Binnenschiffsverkehrs auf der Oder erhöhen wird“ – so der stellv. Vorstand der Logistics OT.

Das Ministerium für See- und Binnenschifffahrt arbeitet zurzeit an der Revitalisierung und Modernisierung der Binnenschifffahrtsstraßen nach Maßgabe der Verkehrsentwicklungsstrategie bis zum Jahr 2020. Diese Arbeiten sind mit der durch den Staatspräsidenten Andrzej Duda ratifizierten AGN-Konvention über die wichtigsten Binnenschifffahrtsstraßen von internationaler Bedeutung konform.  Es ist allgemein bekannt, dass die Binnenschifffahrt fünfmal weniger Treibhausgase als Landverkehr emittiert. Die Flüsse werden also das Kapital für ihre Erhaltung und für die Wasserstandregulierung generieren, wobei das Überflutungs-Risiko und damit die Hochwasserschutzkosten reduziert werden können. Daher kann die Wiederbelebung der Binnenschifffahrt die Entstehung eines wichtigen Transportwegs, der die  Entwicklung der gesamten Wirtschaft beschleunigt, zur Folge haben.  Die eingeladenen Gäste beurteilten nicht nur den aktuellen Stand der Binnenschifffahrt sondern auch die geltenden Investitionspläne in Bezug auf die Oder und Weichsel.

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